Montag, 21. Mai 2012

Seminar Fürstenried - Rikka shofûtai


Am heutigen vierten Seminartag vertieften wir uns in ein isso-no-mono Rikka mit Allium, Spirea, Gladiolen, jeder Menge Irisblättern, Eustoma, Hosta und Cordyline-Blättern. Prof. Akino hielt zuerst wieder eine sehr ausführliche Theorie-Einheit ab, in der er uns die Feinheiten des modernen Rikka shofûtai nahebrachte. Ihm dann beim Arrangieren zuzusehen, wie er mit unglaublicher Geschwindigkeit das Rikka zusammenstellte, war einfach atemberaubend. Während des Arrangierens machte er uns klar, dass die Qualität des Rikka damit steht und fällt, wie sorgfältig und maeoki gearbeitet werden.
Bei ihm sah es ja auch ganz einfach aus, wie das Arrangement Form annahm. Allerdings schwante mir schon Böses, als ich meinen Materialkübel auspackte und die riesigen Hostablätter sah. Daraus einen halbwegs ordentlichen maeoki zu fertigen dürfte ein schönes Stück Arbeit werden. Allerdings zeigte sich dann, dass der aus nach shaga-Art zugeschnittenen Iris germanica-Blättern viel mehr Arbeit machte. Besonders faszinierend fand ich am Arrangement von Prof. Akino die Luftigkeit, alle Elemente waren klar zu sehen und keine Linie klebte an einer anderen.
Schlussendlich waren wir alle zeitgerecht mit unseren Arrangements fertig, ohne uns allzu sehr hetzen zu müssen. Da Prof. Akino zwischendurch auch die gröbsten Fehler gleich korrigierte, war am Ende nicht mehr sehr viel auszubessern.
Wie man an den Bildern erkennen kann, sind trotz der vorgegebenen Form sehr unterschiedliche Arrangements entstanden.

 Rikka shofûtai von Prof. Akino - unsere "Vorlage"

 
  
 
und hier unsere Arrangements

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen