Mittwoch, 12. September 2012

Shôka shofûtai sanshu-ike

Der September ist dieses Jahr wirklich sehr ikebanalastig. Gerade erst haben wir die Ausstellung in Hirschstetten gut über die Runden gebracht, da fängt auch schon der reguläre Unterricht in der ÖGG an. Diesmal beschäftigten wir uns mit Shôka shofûtai sanshu-ike, bzw. mit "Testarrangements" für die Ausstellung in Laxenburg kommendes Wochenende.
Das Septemberprogramm im Unterricht ist dieses Jahr so gestaltet, dass die Unterschiede zwischen Shôka sanshu-ike und Shôka maze-ike mit 3 Materialien herausgearbeitet werden sollen. Bei einem Shôka shofûtai sanshu-ike werden alle verwendeten Materialien gleichrangig behandelt, es gibt kein dominierendes kazai. Jede Pflanze kann an jeder Position eingesetzt werden und es gibt keine Vorschriften, wie die Aufteilung zu erfolgen hat. Dagegen wird beim Shôka shofûtai maze-ike grob gesagt aus jedem kazai ein eigenes Shôka gemacht und diese Einzelarrangements kombiniert man dann zu einem Endprodukt. Auf die Schwierigkeiten, die dabei auftreten können, gehe ich beim nächsten Übungsabend ein.
Das Shôka sanshu-ike ist jedenfalls ein sehr modernes Arrangement, das viele Freiheiten innerhalb der Form zulässt. Auch bei der Materialauswahl hat man einen ziemlich großen Spielraum. Wie zu sehen ist, sind doch sehr unterschiedliche Arrangements entstanden.

 

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