Sonntag, 7. Oktober 2012

Lange Nacht der Museen

Die diesjährige "Lange Nacht der Museen" im Gartenbaumuseum in Wien-Kagran stand unter dem Motto "Nacht im Garten - Gärten der Nacht". Zuerst wollten wir für unsere kleine Ausstellung Pflanzen verwenden, die nachts blühen oder im Dunkeln einen besonderen Duft verströmen. Aber nachdem wir uns einen Überblick über diese speziellen Pflanzen verschafft hatten mussten wir umdisponieren. In der Liste der derzeit erhältlichen Pflanzen fanden sich nur Blumen, die für Ikebana nicht unbedingt geeignet sind. Also beschlossen wir, stattdessen mit hellen und leuchtenden Farben zu arrangieren. Woran wir allerdings nicht gedacht hatten war, dass der Hintergrund im Ausstellungsbereich cremeweiß ist. So kamen die weißen Blumen - zumindest auf den Fotos - nicht so zur Geltung, wie geplant.
In Hinblick auf potentielle Ikebana-Anfänger legten wir den Schwerpunkt auf Jiyûka. So konnten Interessierte gleich sehen, welch dekorative Arrangements bereits nach einigen wenigen Unterrichtsstunden möglich sind. Natürlich war auch Shôka vertreten, sogar in der klassischen Variante mit Chrysanthemen und in Form eines Shôka shinpûtai. Da der Platz im Foyer im 1. Stock nicht gerade üppig gesät ist, mussten wir uns auf 7 Arrangements beschränken.
Um den Besuchern auch ein wenig Action zu bieten, begannen wir erst kurz vor dem Start in die Lange Nacht mit dem Arrangieren. Da in einem Nebenraum auch die Tombolagewinne ausgegeben wurden, kamen sehr viele Besucher in den 1. Stock, deren vorrangiges Interesse nicht die Blumenkunst war. Es ist immer schön anzuschauen, wie sich diese Leute erst verblüfft umgesehen und dann die Arrangements interessiert näher betrachtet haben. Fragen durften wir jedenfalls zur Genüge beantworten.
Nachdem wir unsere Ausstellung fertig aufgebaut hatten, genossen wir die kulinarischen Schmankerl im wie immer sehr stimmungsvoll beleuchteten Schulgarten. Nächstes Jahr werden wir bestimmt wieder bei der Langen Nacht mitmachen.
 noch sind wir mitten in der Arbeit .......

 
 

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