Mittwoch, 24. Oktober 2012

Shôka betsuden - oder auch nicht ....

An und für sich hieß es im Programm für den gestrigen Übungsabend: Shôka betsuden für die Fortgeschrittenen und Moribana/Jiyûka in 1 oder 2 Gefäßen für die noch nicht so erfahrenen Teilnehmerinnen. Und siehe da - plötzlich stuften sich beinahe alle Damen als weniger weit fortgeschritten ein und stürzten sich auf das Moribana. Irgendwie auch verständlich, schließlich wächst das ideale Material für ein Shôka betsuden nicht unbedingt an der nächsten Ecke. Das ist halt einmal die Schwierigkeit - wie soll man Shôka betsuden üben, wenn man nicht das passende kazai zur Verfügung hat und jedes gewollte Hintrimmen sofort als unnatürlich erkennbar ist? Also beschränkten wir uns auf das praktisches Beispiel eines Shôka betsuden gedan-nagashi in Kombination mit hiku-nejime und tai-oku und die Demonstration, wie welche Linien angepasst werden müssen, wenn ein betsuden-Element im Arrangement verwendet wird.
Eine unserer Damen beschäftigte sich mit klassischem Shôka und übte ein Mond-Arrangement. Leider hat sie es so schnell wieder demontiert, dass es kein Foto davon gibt. Aber vielleicht beim nächsten Versuch.
Immerhin haben wir - wie man an den Bildern erkennen kann - einige schöne und unterschiedliche Moribana/Jiyûka verewigen können.

 
 
 

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