Mittwoch, 12. November 2014

Chrysanthemen-Shôka

Unser gestriges Chrysanthemen-Shôka wich ein wenig vom üblichen Schema ab. Die "Standardform" wird ja normalerweise nur mit einzelblütigen Chrysanthemen gearbeitet. Wir dagegen versuchten uns an der Kombination von einzel- und mehrblütigen Exemplaren. Für die shin/soe-Gruppe verwendeten wir die üblichen großblumigen Chrysanthemen, während wir diesmal als nejime kleinblütige Santini-Chrysanthemen in einer Kontrastfarbe wählten. Da alle Damen sich am Shôka versuchen wollten, fiel das geplante Jiyûka flach. 
Der Großmarkt war chrysanthemenmäßig eher schwach bestückt, deshalb konnte zwischen gelben und weißen Blüten als Hauptmaterial gewählt werden. Die Blumen für die tai-Gruppe hatten nicht nur eine wunderschöne dunkelrosa Farbe, sondern auch eine andere Blütenform. Auf den Fotos kommt die Farbe leider nicht so schön zur Geltung wie in echt.
Aufgrund der unterschiedlichen Vasenformen wurden auch die Arrangements differenziert gearbeitet. Es gab sowohl ausladende Gefäße mit entsprechend bewegten Arrangements, als auch die strengeren Varianten. Sogar die klassische Variante war vertreten. Jede Teilnehmerin hatte 5 einzel- und 4 kleinblütige Chrysanthemen zur Verfügung und wählte je nach Wuchsform, Gefäß und Können die Fußanzahl, die ihr am Vorteilhaftesten erschien. Auch unser Nachwuchs schlug sich tapfer und alle Damen waren mit ihren Werken recht zufrieden. Trotzdem, ein "richtiges" Chrysanthemen-Shôka wirkt am Schönsten, wenn es nur aus einzelblütigen Blumen gearbeitet wird.

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