Mittwoch, 11. Februar 2015

Und wieder einmal Nageire - schon lange nicht mehr geübt .....

Nageire - oder genauer gesagt "natürliches Jiyûka nach den neuen Regeln in der Vase arrangiert" - ist und bleibt der besondere "Liebling" unserer Gruppe. Keiner murkst gerne mit den kubari herum, bis die Zweige und Blumen halten, jeder schimpft und meckert, aber wenn dann ein elegantes Arrangement vor einem steht, ist man (meistens) doch wieder versöhnt. Trotzdem, die zugrundeliegende Technik ist ein wichtiges Element für zukünftige klassische Shôka-Arrangements. Denn wie jeder aus leidvoller Erfahrung weiß, ohne gut sitzenden kubari schafft man kein anständiges klassisches Shôka.
Gestern war es also wieder so weit mit dem Nageire, dabei ist das letzte doch erst im Herbst auf dem Programm gestanden. 2 Damen unseres Nachwuchses plagten sich erstmals mit diesem Arrangement und sie haben ihre Sache gut gemacht. Die Zweige haben gehalten und den Vasenrand nicht berührt und auch die Blumen sind ganz ordentlich geworden. Bei den Fortgeschrittenen waren die Maßstäbe natürlich etwas höher angesetzt. Mit den Anemonen vom Großmarkt haben wir diesmal leider ein wenig Pech gehabt. Kaum ausgepackt, sind uns die Dinger unter den Händen voll aufgeblüht - war vielleicht der Angstschweiß daran schuld? Allerdings glaube ich eher, dass die Ware nicht mehr taufrisch war und eventuell etwas zu viel Kälte abgekriegt hat. Durch das Schneechaos der vergangenen Tage waren teilweise Autobahnen gesperrt und die LKW aus Holland sind nicht rechtzeitig eingetroffen. Aber trotzdem sind die Arrangements schön geworden, wie man an den Bildern sehen kann.

 

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