Mittwoch, 25. Februar 2015

Denka-Shôka mit Tazetten

Gestern gab es wieder einmal einen "duftenden" Übungsabend. Der Seminarraum in der ÖGG war vom Duft der Tazetten erfüllt, wenn nicht sogar überflutet. In hohen Dosen ist der Geruch wirklich penetrant. Dabei hatten wir gestern gar nicht die weißen sternblütigen Tazetten in Arbeit, sondern die schönen cremefarbenen mit der gelben Krone. Die riechen normalerweise nicht so stark.
Diesmal gab es am Großmarkt Tazetten mit langen Blättern und teilweise sehr schönen hakama. Leider nicht allzu viele, denn statt der erhofften 10 Stück pro Nase gab es nur 5 Exemplare, mit denen wir auskommen mussten. Der Nachteil der langen Blätter war, dass sie ziemlich breit, weich und schlabbrig waren. Keine Idee von Stabilität und wenn man ein wenig zu oft versuchte, die Blätter auf Linie zu bringen, machten sie gleich schlapp. 
Aber trotzdem, wir gaben unser Bestes und im Vergleich zum Vorjahr konnte wieder eine Verbesserung bemerkt werden. Auch der Nachwuchs schlug sich sehr gut. Das "Ausziehen" der Pflanzen klappte problemlos und auch die hakama hielten der Beanspruchung gut stand. Bei der Formgebung gab es generell noch kleine Defizite, aber die Blätter waren bei allen korrekt vorne und hinten angeordnet und die Längenunterschiede passten ganz gut. Hätten wir die stabilen Blätter der echten japanischen suisen gehabt, wären die Arrangements noch besser geworden....
Trotzdem, die Bilder zeigen, dass wir uns von Jahr zu Jahr verbessern.


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