Mittwoch, 13. März 2013

Kampf mit Zweigen und Blumen - ein Abend im Zeichen von Nageire

Gestern war es wieder einmal so weit, ein Zweikampf mit Vase und Material - auch Nageire genannt - war zu absolvieren. Ich persönlich mag Nagiere sehr gerne, der natürlich-leichte Ausdruck des Arrangements berührt mich immer wieder aufs Neue. Im Grunde ist es nur die Technik, die diese Art des Ikebana zur Herausforderung macht. Sobald man herausgefunden hat, wie die Zweige und Blumen am Besten zu befestigen sind, ist die größte Hürde genommen.
Für unseren Nachwuchs war es gestern die erste Kontaktaufnahme mit Nagiere und sie alle haben sich wunderbar durchgebissen und wacker geschlagen. Wir verwendeten kräftige Eichenzweige, an die wir durch die umfangreichen Schlägerungsarbeiten im Wienerwald gekommen sind. Die Beschaffung war durch den äußerst schlammigen Boden eine Story für sich - die Spuren sind im Auto und an der Kleidung noch deutlich nachweisbar. 
Als Blumenmaterial gab es magentafarbene Anemonen und Pot nigra, damit wenigstens ein bisschen Grün den frühlingshaften Charakter unterstützt und die noch kahlen Zweige aufpeppt. Die Fortgeschrittenen brachten teilweise selbst Material mit und kämpften sich ebenfalls durch die Aufgabe. Leider ist Nageire bei den Damen nicht sehr beliebt, deshalb steht es nur 2 Mal auf dem Jahresplan. Vielleicht, wenn wir öfter üben würden .....

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen