Sonntag, 17. Juni 2012

Wochenendworkshop in der ÖGG

Dieser Wochenendworkshop war wieder einmal äußerst produktiv - Am Ende gab es Fotos von 41 Arrangements, wobei sich aber einige leider der Verewigung entzogen haben.
Am Freitag beschäftigten wir uns vorwiegend mit Shôka shofûtai und Denka, der Samstag war dem Jiyûka und dem Rikka shinpûtai gewidmet. 11 Damen werkten fleißig an den unterschiedlichsten Varianten der genannten Stile.
Da derzeit ausreichend Iris- und Hostablätter verfügbar sind, nutzten wir die Gelegenheit, diese zu Denka-Arrangements zu verarbeiten. Zusätzlich gab es Astilben und Zantedeschien (Zimmercalla) im Angebot. Schließlich hat man nicht allzu oft die Gelegenheit, diese besonderen Arrangements zu üben. Anzumerken ist noch, dass wir uns in Ermangelung der Originalblüten mit Hollandiris bzw. Iris spuria als Ersatzmaterial begnügen mussten. Wasseriris und Iris germanica sind leider schon verblüht.  
Der Reiz des Denka mit ha-mono (Blattpflanzen) liegt in einer gewissen Minimalisierung: Die Blüten rücken in den Hintergrund und das Hauptaugenmerk wird auf die Blätter gelenkt. OK, beim Iris-Shôka braucht man verdammt viele Blätter zur Auswahl, da wir mit mindestens 13 Blättern geübt haben. Und wer die Iris-Regeln kennt weiß, dass dann pro Arrangement mindestens 50 Blätter zu Auswahl stehen müssen. Aber bei den anderen Pflanzen konnten wir uns mit vernünftigen Mengen begnügen. Zum "Drüberstreuen" arbeiteten einige von uns auch ein ganz "normales" Liatris-Shôka.
Am Samstag nahmen auch 2 Neulinge am Workshop teil, für diese Damen gab es eine Einführung ins Jiyûka. Und die 3 Arrangements, die gearbeitet wurden, lieferten gleich ein (besonders am Anfang) so wichtiges Erfolgserlebnis. Die fortgeschritteneren Ikebanesen nutzten die Gelegenheit und übten ebenfalls Jiyûka bzw. beschäftigten sich mit Rikka shinpûtai. Auch hier waren die Ergebnisse äußerst zufriedenstellend. Und da der Übungsraum in der ÖGG erfreulicherweise klimatisiert ist, kamen wir auch nicht so sehr ins Schwitzen. Bloß die Autos hatten sich in Backöfen verwandelt, aber unsere Blumen haben auch das gut überstanden.
Bildmäßig werden hier nur einige wenige Arrangements wiedergegeben - alle 41 Fotos reinzustellen würde den Rahmen sprengen. Dazu gleich eine Entschuldigung an die Künstlerinnen: Die Auswahl der Bilder erfolgt so, dass von jeder Teilnehmerin ein Arrangement gezeigt wird, unabhängig davon, wie viel bzw. wie aufwändig pro Nase gearbeitet wurde. 
 

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