Samstag, 20. August 2011

Iris-Shôka - sehr schön und sehr schwer














Wie man auf diesen Fotos schon deutlich sehen kann, wartet bei einem Iris-Shôka eine Menge Theorie. Sonnenseiten, Schattenseiten, Farbe und Länge der Blätter. Stellung der "Nägelchen". Stellung der Blüten je nach Jahreszeit. Im Sommer sollte dieses Arrangement auch schon recht viel Bewegung zeigen und schön schwungvoll daher kommen. Keine leichte Übung, die passenden Blattpaare zu finden! In Japan stehen das ganze Jahr über blühende Iris zur Verfügung, in unseren Breiten muss man mit den Blüten zu dieser Jahreszeit ein wenig schummeln, da greift man dann entschlossen zu Holland-Iris. Solche Tricksereien sind im Ikebobo-Ikebana an und für sich nicht erlaubt, Ausnahmen bestätigen aber die Regel ;-) Wichtig ist letztendlich der harmonische Gesamteindruck - die Stimmung am sommerlichen Teich wollen wir einfangen. Ich persönlich denke da gern an: Hitze, kurz vor Sonnenuntergang, Windstille, eine Libelle, zwei Frösche quaken, (und das Sirren von maximal drei Gelsen)...

































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