Mittwoch, 10. Mai 2017

Wiesenblumen - oder doch nicht?


Wiesenblumenarrangements im Körbchen sind immer hübsch anzusehen, da sie meist etwas Wildes, Ursprüngliches vermitteln. Gerade so, als ob man gerade über die Wiese oder durch den Garten/Park gegangen wäre, wahllos Blumen abgeschnitten und diese dann in den nächstbesten Korb gesteckt hat. 
Hinter dieser Leichtigkeit steckt aber einiges an Planung und auch das Arrangieren ist nicht ganz so einfach, wie das Ergebnis vermuten lässt. 

Dieses Jahr sind wir fast ein bisserl zu früh dran mit den Wiesenblumen, die hätten noch gut eine Woche Zeit vertragen. Dann wären sicher mehr Blumen zu finden gewesen. Aber das Programm wird im Herbst erstellt und da kann keiner voraussagen, wie denn der Winter werden wird. Vielleicht sollten wir uns einen Parapsychologen oder Hellseher in der Gruppe zulegen. 

Also haben wir das Pflanzenspektrum in Ermangelung passender Wiesenblumen ganz einfach erweitert und um Garten- und Balkonpflanzen ergänzt. So konnte schließlich jede der Damen ihren Korb mit entsprechenden kazai befüllen. 
Und diesmal konnten wir eine besonders große Auswahl an unterschiedlichen Korbformen bewundern: Da gab es flache Henkelkörbchen, runde Exemplare, Korbvasen, original japanische Körbchen mit und ohne Henkel, Flohmarktschnäppchen, antike Stücke usw. 
Der Inhalt reichte von "echten" Wiesengewächsen über bunte Mischungen bis hin zu reinen Gartenpflanzen. 

Alle hatten ihren Spaß und es war eine harmonische Runde. Eine unserer Damen war ganz besonders fleißig und hat in einer Celadonvase ein süßes Nageire mit Spirea und kleinen Rosen arrangiert. Diese Zwischenprüfung hat sie sich mit Bravour verdient.

 
 

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