Mittwoch, 26. August 2015

Endlich wieder Ikebana....


Nach fast einem Monat ikebanaloser Zeit trafen wir uns gestern wieder in der ÖGG und arbeiteten der Jahreszeit entsprechend mit Gräsern und Spätsommerblumen. Da im Programm kein dezidierter Stil vorgeschrieben war, wurden neben Jiyūka auch Shōka shōfūtai und Shōka shinpūtai gearbeitet. Einige von uns verwendeten Material vom Großmarkt, das diesmal aus Panicum, roten Säulen-Amaranth, weißen Mini-Astern und Disteln als Farbkontrast bestand. Die anderen Damen plünderten entweder ihre Gärten oder wilderten bei ausgedehnten Spaziergängen in der Umgebung.Es ist erfreulich, dass sich auch bei nicht fix vorgegebener Stilrichtung immer wieder jemand findet, der sich die Mühe macht, ein traditionelles Shōka zu arrangieren. Diesmal waren es sowohl ein Shōka shōfūtai nishu-ike als auch ein modernes sanshu-ike mit interessanter, nicht alltäglicher Materialkombination (Enzian, Irisblätter und Goldrute).
Bevor wir uns an die Arbeit machten, galt es noch die Verleihung eines Lehrdiploms an eine der Schülerinnen aus dem "harten Kern" zu vollziehen. Voller Stolz erhielt sie den Lohn für langjährige harte Arbeit und darf sich jetzt junkakyō, Ikebana-Lehrerin 3. Grades, nennen. 
Übrigens, Anfang des Monats wurde eine unserer Damen Mutter einer entzückenden Tochter – herzliche Gratulation von uns allen! In einigen Jahren dürfen wir den Nachwuchs hoffentlich ebenfalls in unseren Reihen begrüßen ;-)

Der nächste Übungsabend wurde aus organisatorischen Gründen um eine Woche vorverlegt, deshalb treffen wir uns bereits kommenden Dienstag wieder und dürfen uns mit Jiyūka mit Schwerpunkt Fläche & Linie beschäftigen - da gibt es sicher wieder spannende Arrangements zu sehen.


 diverse Jiyūka, sowohl als traditionelles Moribana als auch im "neuen Stil"

 Shōka shōfūtai nishu-ike und sanshu-ike ...

 ... und zuletzt Shōka shinpūtai

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