Sonntag, 9. September 2018

Ein Kurztrip nach München-Forstenried


Bei der Jubiläumsausstellung im Schloß Puchberg/Wels hat Andrea einer ganz lieben Ikebana-Kollegin zugesagt, ihr zu helfen und zwei Podeste bei ihrer Ausstellung in Forstenried zu belegen.

So beschlossen ging es dann am 5. September zur frühen Morgenstunde los. Am Vortag stand noch ein Besuch am Großgrün-Markt am Programm. Ein Stopp wurde am Mittwoch noch in St.Pölten eingelegt und allerlei Grünzeug in Andrea's Garten geschnitten. Dann ging es richtig los, wir lagen gut in der Zeit und trafen um ca. 12.00 Uhr in München ein. 
Dort wurde schon fleißig gearbeitet und die ersten Arrangements standen bereits auf den Podesten. Und wir haben uns auch gleich an die Arbeit gemacht.

Andrea hat ein zauberhaft zartes suna-no-mono in grün, rosa und weiß gehaltenen Tönen in einem kleinen Gefäß gemacht. Ich habe mich an den Herbst gehalten und in Rost- und Rosaweißtönen sowie herbstlich gefärbtem Ahorn ein Jiyūka in zwei Gefäßen gearbeitet.

Mit fortschreitender Zeit füllten sich schön langsam die Podeste mit schönen Arrangements in allen möglichen Variationen. Unsere Meisterin, Prof. Pointner-Komoda, steuerte ein Rikka shinpūtai in einer eleganten hohen Bronzevase bei. Imposant war auch der Ständer für das hängende Boot.
Um ca. 20.00 Uhr ging's dann zum "Alten Wirt" zu einem Abendessen und einem köstlich kalten Weißbier. So war guter Schlaf gesichert.

Für uns war dann leider Donnerstagmittag Schluss und wir halfen vormittags noch aus, wo Not an Mann bzw. Frau war.
Beinahe hätte ich vergessen: Bei Andrea's Rikka hat eine Anthurie schlapp gemacht und so musste sie ihr Rikka umgestalten. Wir hatten am Mittwoch bei einem Besuch in einer Gärtnerei in weiser Voraussicht zwei Chrysanthemen in grün/rosa mitgenommen und so war das Arrangement gerettet. Auch in dieser neuen Variante sah es wunderschön aus.
 
Jetzt ging es aber wirklich ans Verabschieden. Es war nett, so viele bekannte Gesichter nach relativ langer Zeit wieder zu treffen und mit ihnen geplaudert zu haben. Andrea hat uns gut nach Wien gebracht und jetzt steht ja unsere Ausstellung in Laxenburg bevor.
 
Andrea's 1. Version ihres suna-no-mono und einige der weiteren Ausstellungsarrangements

 
 Impressionen von der Eröffnung
 

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