Bei unserem Übungsabend haben wir uns diesmal mit einem kreativen Freestyle beschäftigt, wobei der Nachwuchs auch mehr natürlich arbeiten konnte. Die meisten Anwesenden entschieden sich für das Überraschungspaket vom Großmarkt. Das enthielt diesmal nur drei Pflanzenarten, die konnten aber vielfältig verwendet werden.
Wir hatten rote Anemonen mit unterschiedlichen Blütengrößen zur Verfügung, deren Stiele schöne Biegungen aufweisen. Die Mimosenzweige mit den kleinen Blütenkügelchen – die sind wesentlich haltbarer als die Sorten mit den großen Flauschbällen, welche sehr schnell eintrocknen – konnten als Massematerial oder in hängender Form verwendet werden. Schließlich gab es noch Drehweide, die ebenfalls interessante Linien besitzt, aber zusätzlich in jede gewünschte Form gebogen werden kann.
Da der Valentinstag näher rückt, war das Angebot am Großmarkt bereits üppiger als zuletzt, obwohl exklusivere Pflanzen nach wie vor Mangelware sind. Das liegt vermutlich auch daran, dass am Dienstagmorgen die LKW mit der Frischware noch irgendwo auf der Strecke unterwegs sind.
Das Vorführ-Arrangement war ein designhaftes Freestyle, das aufgrund von Farbe und Linie im Zusammenspiel mit Spiegelung in der großen Wasserfläche konzipiert wurde. Die Spiegelung kommt auf dem Foto natürlich nicht zur Geltung, die sieht man nur beim Original.
Die Fortgeschrittenen haben entweder originelle Gefäße verwendet und/oder mit den Materialien gespielt. Der Nachwuchs beschränkte sich auf eher natürliche Anordnungen, obwohl auch hier kreative Tendenzen festzustellen sind. Kreativität zu entwickeln und auch passend umzusetzen, das braucht eben seine Zeit und ist mit viel Üben verbunden.
Die nächste Gelegenheit dafür ist nicht mehr fern, denn bei unserem Frühlingsworkshop liegt der Schwerpunkt auf Shimpūtai in all seinen Ausprägungen. Aber auch Freestyle wird nicht zu kurz kommen.
Hier nun die Fotos vom Übungsabend und die ersten Hausübungen, die bereits eingetrudelt sind.




















































