Wir haben uns bemüht!
In Abwesenheit unserer geschätzten Meisterin durften wir einen Übungsabend zum genannten Thema gestalten. Um die Sache weiter zu komplizieren, widmeten wir uns zusätzlich der Arrangement-Form shimentai, dem Tischarrangement. Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht.
Ein Ikebana von allen Seiten (und von oben) zu betrachten ist für uns Ikenobo-Schüler*innen eher ungewohnt, konzentrieren wir uns doch üblicherweise auf die Ansichtsseite von vorne. Klar war, wir müssen uns in der Höhe beschränken, Asymmetrie und unterschiedliche Höhen der Linien beachten und trotzdem den gefälligen Rundum-Anblick nicht aus den Augen verlieren.
Zur Verfügung standen als Strukturmaterial Phoenix-Palmenblätter, denen wir mutig ein neues Design verpassten. Wenn schon "verändern", dann deutlich und klar als gewollten Gestaltungsausdruck erkennbar.
Als zweites Material konnten wir zu erfreulich frischer Alchemilla greifen, Spray-Röschen in kecker Farbe sollten einen weiteren Blickpunkt ergeben. Etwaige "Löcher", vor allem im Bereich der Füßchen, haben wir dezent mit kleinblättrigem Viburnum aus meinem Garten abgedeckt.
Man beachte bitte bei den Fotos auch die entzückenden Tischarrangements der Teilnehmenden, die eigenes Material mitgebracht hatten und sich nur dem Thema shimentai widmen wollten.
Wir freuen uns schon sehr, der nächste ÜA wird wieder von unserer Meisterin betreut. Gut, dass sie wieder da ist!































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